Änderungen am Speichern des Dokumentenflusses 

Der Dokumentenfluss hat sich bislang automatisch im Hintergrund gespeichert. Bei komplexeren Bearbeitungsprozessen hat sich hier allerdings der Fehler eingeschlichen, dass das automatische, mehrfache Speichern des Dokumentenflusses sich selbst überschrieben hat. Um dies zu verhindern, wurden Maßnahmen ergriffen und die Bedienbarkeit des Dokumentenflusses geändert.

Entfernen des automatischen Speicherns des Dokumentenflusses bei jeder Aktion, die den Dokumentenfluss ändert

Der Dokumentenfluss speichert sich zukünftig nur noch durch zwei zentrale Stellen: Das manuelle Betätigen des neuen Speichern-Buttons oder wenn der Sachbearbeiter aus dem Antrag navigiert. Hierdurch ist der im Vorwort erwähnte Fehler nicht mehr existent, da die Speicherung einmalig an zwei festen Stellen im Prozess stattfindet.

 

Der neue Speichern-Button

Es ist nun möglich, den Dokumentenfluss als Sachbearbeiter selbst abzuspeichern. Solange eine Speicherung des Dokumentenflusses im Gange ist, kann der Speichern- und Zurück-Button nicht betätigt werden, um Doppelklicks und ungewollte Verhalten zu blockieren. Der neue Button befindet sich zwischen dem Stift- und Menü-Button in der Dokumentenfluss-Leiste.

Aus dem Antrag navigieren (Zurück-Button)

Der Zurück-Button vergleicht nun den lokalen Dokumentenfluss mit dem zuletzt gespeicherten Dokumentenfluss. Werden hierbei gelöschte Einträge identifiziert, erscheint ein Dialog, der beide Dokumentenflüsse nebeneinander darstellt und jegliche Änderung farblich markiert. Der Sachbearbeiter hat nun die Möglichkeit, über den Dialog zu entscheiden, welche Variante des Dokumentenflusses führend ist. Wird der aktuelle bzw. lokale Dokumentenfluss übernommen, wird dieser gespeichert. Ist der zuletzt gespeicherte Dokumentenfluss führend, wird keine Speicherung unternommen. In beiden Fällen navigiert der Sachbearbeiter anschließend aus dem Antrag.

Werden keine gelöschten Einträge identifiziert, wird der Dokumentenfluss automatisch gespeichert und der Sachbearbeiter navigiert aus dem Antrag. So ist ein Mehraufwand des Sachbearbeiters nur gegeben, wenn ein Eintrag gelöscht wurde. Dies wird durchgeführt, damit der Sachbearbeiter nur bei der Löschung eines Eintrags aktiv eingreifen muss, um die Datenkonsistenz des Dokumentenflusses zu gewährleisten.

Farbliche Legende

Grün: Neu hinzugefügt

Orange: Vorhandener Eintrag wurde geändert (z.B. wurde ein anderes Anschlussobjekt übernommen)

Rot: Eintrag wurde gelöscht

 

Das Sachbearbeiterportal verlassen oder neu laden

Durch die Entfernung des automatischen Speicherns im Hintergrund, ist die Persistenz des Dokumentenflusses stark anfällig durch das Schließen des Tabs, das Schließen des Browsers oder durch ein Neuladen des Sachbearbeiterportals. Hierfür wurde eine neue Logik implementiert, die prüft, ob eine ungespeicherte Änderung am Dokumentenfluss existiert. Hierbei ist es egal, ob neue Einträge hinzugefügt, vorhandene Einträge geändert oder gelöscht wurden. Sollte eine ungespeicherte Änderung erkannt werden, wird das Schließen des Tabs und des Browsers und das Neuladen des Sachbearbeiterportals durch ein vom Browser standardmäßig unterstütztes Popup verhindert und der Sachbearbeiter auf die ungespeicherte Änderung hingewiesen. Der Sachbearbeiter kann anschließend das Popup durch "Abbrechen" schließen und den Dokumentenfluss speichern. Danach taucht das Popup bis zur nächsten ungespeicherten Änderung nicht mehr auf. 

Wichtiger Hinweis

Sollte sich der Sachbearbeiter dazu entscheiden, das Popup zu bestätigen, gehen alle ungespeicherten Änderungen am Dokumentenfluss verloren!